Leistungsbeschreibung

Ausübung des Vorkaufsrechts bedeutet, dass die Gemeinde beim Kauf eines Grundstücks auf ihrem Gemeindegebiet unter bestimmten Maßgaben ein Recht darauf hat, dass sie oder ein Dritter in den Kaufvertrag eintreten und anschließend Eigentümer des Grundstücks werden kann. Das Vorkaufsrecht darf nur ausgeübt werden, wenn das Wohl der Allgemeinheit dies rechtfertigt.

Die Ausübung des Vorkaufsrechts kann unter bestimmten Umständen ausgeschlossen sein oder vom Erwerber abgewendet werden.

Mit dem Negativzeugnis bestätigt die Gemeinde, dass sie von ihrem Vorkaufsrecht über das betroffene Grundstück keinen Gebrauch macht.

Kurzbeschreibung

HINWEIS: Aktuell kann dieser Online-Antrag nur für Grundstücke genutzt werden, die in der Gemeinde Hanstedt liegen. Für die Beantragung eines Negativzeugnisses zu Grundstücken in den Gemeinden Asendorf, Brackel, Egestorf, Marxen und Undeloh wenden Sie sich bitte direkt an das jeweilige Gemeindebüro.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Der Verkäufer, der Käufer oder der Notar hat der Gemeinde den Inhalt des Kaufvertrages unverzüglich mitzuteilen, damit sie entscheiden kann, ob sie das Vorkaufsrecht ausübt.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Verwaltungsgebühren an, wenn Sie bei der Gemeinde eine Erklärung beantragen, dass sie auf ihr Vorkaufsrecht verzichtet. Die Festsetzung der Gebühren und ihre Höhe ergibt sich aus dem Niedersächsischen Kommunalabgabengesetz (NKAG) i. V. m. der Verwaltungsgebührensatzung der jeweiligen Gemeinde.

In der Gemeinde Hanstedt ist die Gebühr vom Grundstückskaufpreis abhängig und liegt zwischen 10,23 € und 25,56 €.

Welche Fristen muss ich beachten?

Das Vorkaufsrecht kann nur binnen zwei Monaten nach Mitteilung des Kaufvertrags gegenüber dem Verkäufer ausgeübt werden.

Rechtsgrundlage

Amt/Fachbereich

Mitgliedsgemeinden (Gemeinde Asendorf, Gemeinde Brackel, Gemeinde Egestorf, Gemeinde Hanstedt, Gemeinde Marxen, Gemeinde Undeloh)